Tipps

 

Text- und Linktipps


Ski- und Snowboard-Tipps


Berg- u. Wander-Tipps

Mountainbike-Tipps

Sonnen- und Augenschutz-Tipps

ASI-Tirol
Alpines Sicherheits- und Informationszentrum



Regionale Informationen und aktuelle Toureninfos

www.jugendreisen-tyrol.at


Checklist - Urlaubsvorbereitung
Reisen und Gesundheit

...Ferientermine, Zeiten und Infos
Deutschland
Holland

...interessante Weltkameras
internationale Telefonbuecher


Im Urlaub Ihre Aktien beobachten und Bankgeschäfte erledigen:
Sparkasse Imst
Volksbank
Comdirect

Reiseboutique

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ski- und Snowboard-Tipps nach oben

So lauten die "Zehn-Gebote" für die Piste.

Rücksicht nehmen. Sie sind nicht allein auf der Piste. Verhalten Sie sich so, daß Sie niemand gefährden.

Geschwindigkeit beherrschen. Auf Sicht fahren, Geschwindigkeit und Fahrweise immer dem eigenen Können, aber auch den Pisten- und Schneeverhältnissen anpassen.

Sichere Fahrspur wählen. Wählen Sie Ihre Fahrspur so, daß Sie vor Ihnen fahrende Skifahrer nicht gefährden.

Großräumig überholen. Sie können von allen Seiten überholen, aber mit soviel Abstand, daß den Überholten genügend Bewegungsraum bleibt.

"Nachrang" beim Einfahren und Anfahren. Wenn Sie in eine Skipiste einfahren oder nach einem Halt wieder anfahren, vergewissern Sie sich nach oben und unten, daß sie dadurch weder sich noch andere gefährden.

Stehenbleiben nur an übersichtlichen Stellen. Bleiben Sie nicht unnötig an engen oder unübersichtlichen Stellen stehen. Auch nach einem Sturz: So schnell wie möglich aufstehen und die Sturzstelle frei machen.

Aufstieg und Abstieg am Pistenrand. Wenn Sie entlang der Abfahrtstrecke auf- oder absteigen, benutzen Sie den Pistenrand.

Zeichen beachten! Beachten Sie Warnhinweise und Pistenmarkierungen.

Bei Unfällen helfen. Sie sind bei Unfällen zur Hilfeleistung verpflichtet.

Ausweispflicht. Jeder Skifahrer, ob Zeuge oder Beteiligter - verantwortlich oder nicht - muß im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.

Übrigens: Im Fall eines Unfalles ziehen auch die Gerichte als Grundlage für ihr Urteil die FIS-Regeln heran. Laut ÖAMTC wird das Verschulden zwischen den Beteiligten danach aufgeteilt, inwieweit die Verletzung dieser Regeln den Unfall verursacht haben.

Quelle: Meldung oder Presseaussendung von ÖAMTC, 1998

 

Mountainbike-Tipps nach oben

Sie wollen verhindern, daß ihre nächste Tour wegen eines vorhersehbaren Defekts vorzeitig endet ? Dann machen Sie zur Sicherheit den 12-Punkte-Bike-Check.

NABENCHECK 1. Teil Zum Reinigen bauen Sie die Laufräder aus. Den Schnellspanner entfernen und Nabenachse gefühlvoll zwischen zwei Fingern drehen. Die Lager dürfen nicht ruckeln oder schwer laufen. Sonst brauchen Sie einen Servicetermin beim Fachmann.

SPEICHEN Prüfen Sie die Speichenspannung, indem Sie mehrere Speichenpaare mit Daumen und Zeigefinger auf der Hälfte zwischen Speichenkreuz und Nippel greifen und dann kräftig zusammendrücken. Am Vorderrad und auf der Zahnkranzseite hinten sollte sich der Kreuzungspunkt dabei um nicht mehr als 10 mm verschieben.

BREMSEN Der Bremsencheck beginnt mit der Überprüfung der Beläge bei ausgebauten Laufrädern. Checken Sie die Belagstärke und die Bremsfläche. Schmutz, Verglasung und Späne lassen sich mit Schmirgelpapier und Brennspiritus entfernen. Stehen Die Bläge parallel zur Bremsfläche und tangential zum Felgenumfang und halten Abstand zum Reifen ? Bleibt noch, alle Befestigungsschrauben zu kontrollieren und durch langsames Betätigen des Hebels zu fühlen, ob die Züge leichtgängig sind.

Schnellspanner Zur Montage der Laufräder stellen Sie das Rad auf den Boden, damit die Achsen auch richtig in den Ausfallenden sitzen. Stellen Sie die Mutter des Schnellspanners so ein, daß die Spannbewegung ab der Position schwer verläuft in der sich der Hebel parallel zur Achse befindet.

Nabencheck 2. Teil Jetzt ist ein Reparaturständer hilfreich: Bei ausgehängter Bremse und frei hängenden Rädern überprüfen Sie nun die Justage der Nabenlager. Bei vollständig geschlossenem Schnellspanner darf kein Spiel feststellbar sein, wenn Sie die Felge gegenüber Rahmen oder Gabel hin- und herbewegen. Bei Spiel ist das Lager zu lose eingestellt. Wenn Sie den Schnellspannhebel ca. 60 ° öffnen müssen Sie ein leichtes Spiel feststellen können. Sonst ist das Lager zu stramm eingestellt. Das Einstellen der Lager erfordert spezielle Schlüssel und Erfahrung: ein Job für den Händler.

Laufräder Bei der Überprüfung der Laufräder kontrollieren Sie den Rund- und Planlauf am besten mit dem Fingernagel. Liegt einem Seitenschlag eine lose Speiche gegenüber, so spannen Sie diese vorsichtig nach. Schwierigere Fälle müssen zum Händler. Rundlaufabweichungen des Reifens können auf Schäden an der Karkasse hindeuten. Auch Schnitte im Reifen erfordern einen Austausch.

Tretlagercheck Beim Tretlagercheck ziehen Sie die Pedale, Kurbel- und alle Kettenblattschrauben nach. Dann die Kette abnehmen und das Innenlager durch seitliches Hin- und Herbewegen der Kurbeln in waagerechter Position prüfen. Bei Spiel muß der Fachmann ran. Wie ist der Planlauf der Kettenblätter ? Beschädigte Zähne müssen repariert oder ausgetauscht werden.

Steuersatz Ziehen Sie die Vorbauklemmschrauben nach und setzen sich aufs Oberrohr. Die eine Hand zieht die VR-Bremse, Zeigefinger und Daumen der anderen Hand kommen an den Lagerspalt der oberen Steuersatzschale, dieser Unterarm gegen den Lenkergriff. Bewegen Sie nun das Bike nach vorne und hinten. Wenn Ihre Finger eine Bewegung zwischen Gabel und Rahmen erfühlen, muß der Steuersatz nachgestellt werden. Checken Sie auch seine Leichtgängigkeit.

Kommandocheck Sind alle Befestigungsschrauben am Lenker fest, Griffe und Barends verdrehsicher ? Untersuchen Sie den Lenker neben der Vorbauklemmung auf Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche. Beim Verdacht auf einen Schaden tauschen Sie ihn aus oder fragen einen Fachmann.

Schaltungscheck Beim Schaltungscheck prüfen Sie zunächst die Leichtigkeit der Schaltzüge. Wenn das Schaltwerk kleinste Bewegungen des Schalthebels innerhalb einer Rastposition in eine korrespondierende Hin- und Herbewegung umsetzt, ist alles in Butter. Ziehen Sie nun alle Befestigungsschrauben und Kabelklemmschrauben nach und vergessen Sie nicht die Lagerbolzen der beiden Kettenrollen. Schalten Sie dann alle Gangkombinationen durch. Ist die Funktion in beide Richtungen o.K. ? Schleift die Kette am Umwerfer in den tatsächlich benutzten Gängen ? Berühren sich Umwerfer und Kurbel ? Kontrollieren Sie besonders den inneren Endanschlag des Schaltwerks, indem Sie das Schaltwerk von Hand in diese Position drücken. Die Kette darf auf keinen Fall in die Speichen geraten.

Sitzprüfung Ziehen Sie die Sattelklemmschraube(n) nach. Checken Sie, daß der Sattel sich nicht neigen läßt. Stellen Sie sich dann hinter das Rad und betrachten Ihr Sitzmöbel. Ist seine Oberfläche senkrecht zur Sattelstützenachse ? Oder eher schräg ? Dann ist er ein Fall für die Tonne. Wenn Sie bergab Ihre Sitzhöhe verringern wollen, prüfen Sie, daß die Sattelstütze sich auch versenken läßt. Bei dieser Gelegenheit gönnen Sie dieser doch ein wenig Sprühwachs oder Fett als Schutz vor Korrosion und gegen Festfressen.

Federelemente Reinigen Sie die Gabelstandrohre und den Schaft des Federbeins mit einem Lappen. Werden bei einer anschließenden Einfederbewegung Ölschlieren sichtbar, braucht dieses Federelement bald einen Service. Ziehen Sie eventuell vorhandene Gabelkronenscharuben nur mit einem Drehmomentschlüssel nach. Bei Luftfedergabeln und -beinen den Druck kontrollieren. GUTE FAHRT !

Quelle: ...www.patscheider.com, 2000

Interessante Links dazu: Mountainbikestrecken und -infos in Tirol: http://www.tirol.gv.at/mountainbike/


Berg- und Wander-Tipps nach oben

Bergwandern - Bergsteigen. Hinweise für das richtige Verhalten in den Bergen Um ein vollwertiger, ein zünftiger Bergwanderer, Bergsteiger zu werden, müssen wir uns einiges Wissen aneignen, müssen uns für die Berge vorbereiten. Selbst die, welche im Gebirge zu Hause sind, müssen lernen, sich mit dem Berg auseinanderzusetzen.

Die Berge haben ihre eigenen Gesetze, nach denen sich der Mensch richten muß, will er nicht Gefahr laufen, unangenehme, ja tödliche Überraschungen zu erleben. Der Berg in seiner Urnatur ist stärker als wir. Darum tun wir gut daran, Erkenntnisse, die andere oder wir selbst gewonnen haben, zu nutzen. Benehmen wir uns entsprechend, dann werden Gegensätzlichkeiten und Gefahren abgebaut, ja ausgeschaltet.

Urlaub in den Bergen soll und muß nicht Risiko oder Plage einschließen. Urlaub in den Bergen soll Freude sein, Erleben, soll Leibesübung und geistige Erholung sein. Er ist es auch, wenn wir einige Grundregeln beachten.

Ich will nicht den Zeigefinger erheben und Lehren erteilen, obwohl ich lehrreiche Erlebnisse aus jahrzehntelanger bergsteigerischer Tätigkeit, vor allem im Bergrettungsdienst, wiedergeben könnte. Die Statistiken der Bergwacht geben darüber erschütternde Aufschlüsse und Zahlen, die unglaublich klingen, aber wahr sind. Darum kann es nicht schaden, unser alpines (Ge-)Wissen aufzufrischen, bevor wir zu Berge ziehen. Besonders aber sollen diese Hinweise jenen nützen, die den alpinen Raum als Neulinge betreten. Planlos ins Gebirge zieh'n, sich vom Zufall führen und tragen lassen, ist einer der großen Fehler, dem nicht nur junge Menschen unterliegen. Man sollte sich vor einer Reise für ein bestimmtes Gebiet entscheiden, sich nach Möglichkeit vor der Reise schon theoretisch mit dem Urlaubsgebiet befassen, indem man sich eine Karte 1:50000 oder 1:25000 besorgt und sich über die Höhenlage orientiert, ob sie unserer Konstitution entspricht. Altere Jahrgänge sollten vor einer solchen Reise, vor allem wenn der Urlaubsort über 1000 Meter liegt, ihren Arzt aufsuchen, auf daß sich nicht in der ungewohnten Umgebung der Kreislauf überschlägt. Die Zahlen der Herztoten im Gebirge mehren sich, weil viele die Heimtücke der Höhendifferenzen unterschätzen und glauben, gleich die ersten Tage nützen zu müssen, indem sie Höhen überwinden, sich Anstrengungen zumuten, die sowohl ihre Konstitution als auch ihre Kondition überfordern.

Die Wahl der Ausrüstung sorgfältig treffen! Dabei kommt es sehr darauf an, ob wir nur Tagestouren vorhaben oder ob wir uns von Hütte zu Hütte bewegen wollen.

Ausrüstung: Tourenrucksack, 1 Reepschnur 4 m lang, 7 mm stark, Grödeln, Sonnenbrille, Sonnenschutzcreme, Taschenlampe, Taschenmesser, Putz- und Flickzeug, Trinkflasche, Ausweise (Paß, AV-Ausweis), Verbandszeug: Elastikbinde, Dreiecktuch, 2 Verbandspäckchen, Hansaplast, Leukoplast.

Bekleidung: Gamaschen, Wollstrümpfe, Wollmütze evtl. Sonnenhut, Wollhandschuhe, Reservewäsche, Anorak, Hüttenschuhe, Bundhose oder lange Hose, Trainingsanzug, Regenschutz, gute Bergstiefel.

Was die Bergschuhe anbelangt, so wird hier oft am falschen Platz gespart. Die meisten Unfälle im Gebirge sind auf unzureichendes Schuhwerk zurückzuführen. Es müssen nicht unbedingt teure Westalpenschuhe sein, es gibt schon preiswerte ledergefütterte Leichtbergschuhe (aber keine Wildlederschuhe!), die für den Normal-Bergwanderer und Bergsteiger ausreichen. Ein guter Bergschuh muß gut sitzen, die Zehen müssen genügend Spielraum haben. Eine durchgehende Ledersohle und ein gutes Stollenprofil sind unbedingt erforderlich.

Urlaub im Gebirge nicht ohne Vortraining! Nicht in den ersten drei Tagen des Urlaubs auf die Zwei- und Dreitausender stürmen!

Vor einer Tour mäßig essen, wenig trinken, früh zu Bett gehen! Früh aufstehen, möglichst bei Tagesanbruch schon unterwegs sein! In der sauerstoffreichen Morgenluft ist nicht nur leicht steigen, der Morgen, das Werden des Tages ist ein Erlebnis, das sich dem Langschläfer nicht bietet.

Die Augen offenhalten, aber nicht an den Himmel hängen während des Gehens! Lauschen auf das erwachende Leben in Wald und Berg und - vergessen, was hinter uns liegt!

Bedächtig steigen und viel Zeit lassen! Gleichmäßig steigen und das Tempo mit dem Luftverbrauch abstimmen! Nicht rennen und alle Augenblicke stehenbleiben! Das stört den Rhythmus der Atmung, damit den Kreislauf und ermüdet uns vorzeitig. Im Frühsommer, wenn man gefrorene Schneefelder oder harten Lawinenschnee überqueren muß, sind Grödeln (das sind leichte vierzackige Steigeisen, die unter den Schuh geschnallt werden) unbedingt erforderlich.

Nie allein gehen, wenn man vorhat, hochalpines Gelände zu betreten! Weg und Ziel den Wirtsleuten sagen und sich dann auch daran halten, gleich, ob man allein oder in Gesellschaft geht. Ins Hüttenbuch eintragen und das nächste Ziel eintragen. Wir suchten schon viele, deren Weg niemand wußte, vergebens oder zu spät.
Vorsicht vor übermäßiger Sonneneinwirkung und überraschender Wetterumstellung!
Sich vor Antritt einer Tour über die Wetteraussichten erkundigen!

Den Himmel beobachten wenn wir unterwegs sind, insbesondere die Wetterecke im Westen und Südwesten! Sich unterwegs nicht zum Essen zwingen! Leichte Kost, Dörrobst oder Frischobst und Schokolade mit Nüssen oder Früchten genügt. Keinen Schnee essen! Er trocknet nicht nur die Schleimhäute aus und führt zu Lippenbrand und Blasenbildung, Schneewasser kann auch zu Übelkeit führen. Keinesfalls an offenen Gewässern trinken, wenn diese nicht direkt aus dem Boden kommen! Auch sterbendes Wild zieht nämlich zum Wasser, bleibt darin liegen - vielleicht nur wenige Meter über Deiner Trinkstelle!

Kein falscher Leistungsehrgeiz! Es ist keine Schande, einen Weg, eine Tour vorzeitig abzubrechen. Es zeigt im Gegenteil Beherrschung und Verantwortungsbewußtsein. Das Ziel muß nicht unbedingt ein Gipfel sein. Auch ein Weg kann Ziel einer Wanderung sein. Wenn wir mit offenen Sinnen gehen, wird uns jeder Weg im Gebirg Schönes vermitteln, das uns einen Gipfel zu ersetzen vermag.

Die Wege und Hütten, die unsere Bergwanderungen erst ermöglichen, sind nicht von selbst entstanden. Sie wurden von alpinen Vereinigungen mit viel Mühe, Kosten und Opfern erstellt. Wenn wir Gäste dieser Einrichtungen sind, dann sollten wir daran denken, und wenn einer glaubt, Grund zu Kritik zu haben, so möge er ebenfalls bedenken, daß diese Einrichtungen mehr als das halbe Jahr unter der Einwirkung harter Winter stehen und nur kurze Zeit im Sommer bewirtschaftet sein können, also keine Gewinne bringen, die man investieren könnte.

Wer öfter auf Hütten nächtigt, dem empfehle ich, einen leichten, waschbaren Schlafsack (evtl. selbstgefertigt)
mitzunehmen. Er isoliert gegen die Hüttenwolldecken, die nicht jedes Jahr chemisch gereinigt werden können. Eine Taschenlampe ist wichtig - nicht nur auf der Hütte, auch für Lichtsignale bei Notfällen.

Man präge sich das alpine Notsignal ein: In der Minute sechs Zeichen geben, akustische bei Tag, Lichtsignale bei Dunkelheit. Nach sechs Zeichen eine Minute warten, dann wiederholen usw., bis Antwort kommt. Die Antwort sind drei Zeichen in der Minute mit zwanzig Sekunden Abstand und ebenfalls einer Minute Pause.
Im Hinblick auf derlei Möglichkeiten, die uns selbst oder andere betreffen können, nehmen wir einen kleinen (Plastik-)Beutel "der Nächstenliebe" mit, ich meine einen kleinen Sanitäts- oder "Erste-Hilfe"-Beutel, in dem sich außer ein oder zwei Mullbinden ebensolche Elastikbinden, Hansaplast, Schmerztabletten und ein, noch besser zwei sterile Verbandpäckchen befinden. (Offene Wunden nicht auswaschen!) Bei Unfall, ob selbstbetroffen oder nicht, keine Panik! Ruhig bleiben, überlegen, wo die nächste Meldestelle ist, eine Hütte oder das Tal aufsuchen!

Niemals, weder aus Hilfsbereitschaft noch aus Not, im Übermut oder aus Gedankenlosigkeit Wege abkürzen (Serpentinen abschneiden), wenn man das Gelände nicht ganz genau kennt! Solche Abschneider endeten schon zu oft im Jenseits - zumindest im Krankenhaus, und das ist ja nicht das Ziel einer Bergfahrt!

Im übrigen gibt es heute in jedem größeren Fremdenverkehrsort im Gebirge die Möglichkeit, sich Gruppenführungen anzuschließen, die von autorisierten Bergführern organisiert und geführt werden. Die Teilnahme an einer solchen Führungstour (mit begrenzter Teilnehmerzahl) hat viele Vorteile: Sie sichert eine gesunde Rückkehr, erweitert unsere alpinen Kenntnisse, da ein moderner Führer auch Wissender in Flora, Fauna, Gesteinskunde und Fotografie ist. Solche Führungen schaffen aber auch eine Kameradschaft innerhalb einer Gruppe, wie man sie sonst so leicht nicht mehr findet. Im Oberallgäu werden den Sommer über laufend solche Führungen ausgeschrieben. Die Führungskosten sind so günstig, daß es sich nicht lohnt, Risiken einzugehen, die sehr viel teurer zu stehen kommen könnten. Mögen diese Hinweise unsere Bergfreunde in Stadt und Land davor bewahren, planlos in die Berge zu ziehen unter dem gedankenlosen Motto: "Es wird schon schiefgehen!" Man bedenke, daß die Männer des Bergrettungsdienstes, zum Einsatz gerufen, ihre Berufsarbeit liegen- und stehenlassen müssen, ihre Nachtruhe opfern und sich strapazieren, oft bis zum Äußersten, und daß solche Aktionen auch kostspielig werden können! Am Berg hat Leichtsinn keinen Platz, denn Bergsteigen heißt: Sich freuen an der sportlichen Leistung, sich vertiefen in die Wunder der Schöpfung, die uns der Berg vermittelt, sich einsetzen nach Vermögen, wenn Menschen in Bergnot sind!

Quelle: ...www.patscheider.com, Willi Wechs, 2000

Sonnen- und Augenschutz-Tipps nach oben

Sonne, Brille, Kleidung

Sonnenanbeter kennen das Problem: Ihr bevorzugter Genuß hat zwei Seiten. Ein Sonnenbad lädt zum Relaxen ein, es entspannt und macht den Alltag vergessen. Die Sonne hat aber auch unangenehme, schädliche Auswirkungen: Die kurzwellige UV-B-Strahlung löst Sonnenbrand aus, die langwelligen UV-A-Strahlen lassen die Haut schneller altern.

Deshalb sollte der Umgang mit der Sonne ein vorsichtiger sein und mit Maß und Ziel betrieben werden.
Let the sunshine in - aber vorsichtig!

Dazu einige Tips

Meiden Sie die intensive Sonneneinstrahlung zwischen 10 und 15 Uhr!

Achten Sie auf die richtige Kleidung und Kopfbedeckung!

Vergessen Sie nicht, Ihre Augen mit einer geeigneten Sonnenbrille zu schützen! Nehmen Sie nur kurze Sonnenbäder; auch im Schatten stellt sich die Hautbräunung ein!

Stimmen Sie Ihre Sonnenschutzpräparate auf Ihren Hauttyp und -zustand ab. Schützen Sie empfindliche Regionen wie Nasenrücken, Lippen, Schultern, Hand- und Fußrücken zusätzlich!

Tragen Sie Sonnenschutzmittel rechtzeitig, also im allgemeinen 30 Minuten vor dem Sonnen,
auf die Haut auf!

Cremen Sie sich erneut ein, wenn Sie sich im Wasser getummelt haben! Nachcremen verlängert die Schutzzeit übrigens nicht - nach Ablauf der Frist heißt es: Raus aus der Sonne!

Winterhaut

Klirrende Kälte, abrupte Temperaturwechsel, trockene Heizungsluft - das macht der Haut im Winter zu schaffen. Was sie jetzt braucht, ist der richtige Schutz und konsequente Pflege Die Haut als äußere Hülle ist für uns Abgrenzung, Sinnesorgan und Schutz zugleich. Gründe genug also, ihr verstärkte Aufmerksamkeit zu widmen. Denn die Winterfreuden wie Spaziergänge in verschneiter Umgebung, und vor allem der Wintersport bringen für die Haut auch Gefahren und Belastungen mit sich.

Auch Wintersonne hat Kraft:

An erster Stelle steht in diesem Zusammenhang der richtige Lichtschutz. Denn die Sonneneinstrahlung
kann schon sehr intensiv sein. Speziell dann, wenn man sich zum Wintersport in höhere Regionen begibt. Bei Sport und Spiel im Freien sollte also auf einen ausreichenden Lichtschutz geachtet werden. Denn die sonnenentwöhnte Haut reagiert auf die UV-Strahlung wesentlich empfindlicher. Der Schutz sollte auf den eigenen Hauttyp abgestimmt sein. Besonders lichtempfindlich sind Menschen mit einem sehr hellen Hautton, blonden oder rötlichen Haaren und blauen Augen. Die Eigenschutzzeit dieses sogenannten "keltischen" Typs liegt bei etwa 5-10 Minuten. Um diese Zeit auszudehnen, ist also ein Präparat mit einem relativ hohen Lichtschutzfaktor erforderlich.

Die Haut braucht Fett und Feuchtigkeit:

Die trockene Luft entzieht der Haut Feuchtigkeit; in der Kälte reduziert sich die Hautdurchblutung. beides kann dazu führen, daß die Haut spannt, sich schuppt und juckt. Deshalb muß die Haut vor der Kälte geschützt werden. Eine gute Isolationsschicht bietet Fett. Ein beliebter Trick ist daher, im Winter den Pflegeplan für die Haut auf den Kopf zu stellen: Nachts wird die feuchtigkeitsspendende Tagescreme verwendet und tagsüber die fettreichere Nährcreme. Für sportliche Aktivitäten draußen kann man einen speziellen Kälteschutzbalsam auftragen. Er enthält Fettstoffe, die auch bei tiefen Temperaturen nicht hart werden. Macht man allerdings Pause in geschlossenen, warmen Räumen, empfiehlt es sich, solche Präparate abzuwischen. Denn sonst kann es auf der haut unter dem Fettfilm zu einem unangenehmen Hitzestau kommen. Doch nicht vergessen: Bevor's wieder losgeht, von neuem eincremen. Nach den Aktivitäten im Freien braucht die Haut dann Feuchtigkeit. Präparate mit feuchtigkeitsbindenden Substanzen wirken der Austrocknung der oberen Hautschichten entgegen.

So bleiben Lippen zart und geschmeidig:

Ein ganz spezielles Thema sind die Lippen. Denn die Lippen besitzen weder Talg- noch Schweißdrüsen, die für Fett und Feuchtigkeit sorgen könnten. Außerdem fehlt eine robuste Hornschicht fast völlig. Deshalb werden Lippen so schnell spröde und rissig, vor allem im Winter, wenn ihnen Kälte und Lufttrockenheit zusetzen. Deshalb ist Lippenpflege so wichtig. Ganz einfach geht das mit Pflegestiften. So ein Pflegestift kann neben dem Fettfilm noch weitere Substanzen auf die Lippen aufbringen, z.B. entzündungshemmende oder feuchtigkeitsbindende. Weil die Lippen sehr empfindlich auf Sonne reagieren, sind vor allem Lichtschutzfaktoren sinnvoll. Während für den Aufenthalt im Gebirge ein Lichtschutzfaktor von 10 zu empfehlen ist, reicht für den täglichen Gebrauch der Faktor 3 aus. Gerade für Wintersportler gibt es Lichtschutzpasten - auch in Farbe - die einen totalen Lichtschutz bieten. Sie sind allerdings auf den Lippen sichtbar, was je nach gewählter Farbe auch ein gewollter Modegag sein kann. Auch für die tägliche Pflege stehen Lippenstifte in verschiedenen Farben zur Verfügung. Denn der Widerspruch zwischen Farbe und Pflege muß nicht sein. Es ist alles nur eine Frage der geeigneten Inhaltsstoffe.

Quelle: ...www.gesundheit.com, 2000 nach oben

2001 by urlaubfinder.com